Ausbildung zum Koch

Ausbildung zum Koch / zur Köchin

Wer Essen liebt, gerne vor dem Herd steht, klinke Hände und Füße hat und sich an einem etwas raueren Umgangston nicht stört, für den ist die Ausbildung zum Koch genau das richtige. Nur wenige erreichen den Traum vom exklusiven 3 Sterne Koch oder der Fernsehpersönlichkeit a la Johan Lafer, aber dennoch ist die Ausbildung zum Koch ein solider Einstieg ist ein sehr vielfältiges Berufsprofil.

Was genau macht man eigentlich als Koch?

Ganz klar, ein Koch muss Gerichte zubereiten und somit ist die Küche sein Hauptarbeitsplatz. Doch darüber hinaus ist er auch für die Ausarbeitung des Restaurant Menüs zuständig, für die Planung, den Einkauf und die Organisation der Lagerung sämtlicher Lebensmittel und für den reibungslosen Ablauf zwischen Küchen- und Servierpersonal. Oft steht ein Koch auch als prominentes Aushängeschild des Restaurants im Interesse der Restaurantbesucher oder sogar der Presse.

Voraussetzung für die Ausbildung

Eine Ausbildung zum Koch kann direkt nach der Schule begonnen werden. Für die Ausbildung als Koch ist bereits ein Hauptschulabschluss ausreichend, doch viele Auszubildende haben eine mittlere Reife oder sogar das Abitur bestanden.

Ausbildungsdauer

In der Regel dauert die Ausbildung zum Koch 3 Jahre und wird mit einer offiziellen Prüfung abgeschlossen.

Inhalt der Ausbildung zum Koch

Während der Ausbildung zum Koch lernt der Auszubildende, wie klassische Gerichte korrekt zubereitet werden. Doch auch das Erstellen eigener Rezepte steht hier im Mittelpunkt. Von der richtigen Art, Fleisch perfekt zu garen, so dass es butterweich und nicht zäh ist, bis zu der Zubereitung von raffinierten Süßspeisen wie etwa Mousse au Chocolat und sogar dem Backen von Broten wird dem zukünftigen Koch alles beigebracht, was in einer professionellen Küche als Grundausbildung vorausgesetzt wird.

Doch auch die Warenkunde ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Der Auszubildende muss lernen, qualitativ hochwertige Lebensmittel zu erkennen und welche äußeren Anzeichen auf verdorbene Lebensmittel hinweisen. Auch die richtige Menge der Lebensmittel für den täglichen Betrieb im Restaurant will gelernt sein, um unnötigen Überschuss oder eine peinliche Nahrungsmittelknappheit zu vermeiden.

Die Berufsschule lehrt darüber hinaus auch die Grundsätze der Wirtschaftskunde, die Geschichte der Gastronomie und all das, was man braucht, um einen Betrieb reibungslos und erfolgreich zu führen.

Berufsaussichten für Köche

Die Berufsaussichten sind dank der weiterhin boomenden Gastronomiebranche extrem gut. Klar, meist muss sich der neu ausgebildete Koch erst einmal in der strikten Hierarchie einer Küche hoch arbeiten, doch mit dem nötigen Durchhaltevermögen hat man gute Aussichten, eines Tages bis zum Küchenchef aufzusteigen.

Um seine Chancen besonders erfolgreich zu verbessern hilft es, eine oder sogar mehrere Zusatzausbildungen zu machen, wie etwa die Ausbildung zum Barkeeper oder Entremetier. Eine Spezialisierung hilft, dass sich das Berufsprofil von anderen Bewerbern positiv abhebt und man aus der Masse heraussticht.

Auch ein Auslandsaufenthalt, zum Beispiel in Form eines Praktikums, kann Eindruck schinden und vor allem eine reichhaltige Erfahrung sein. Besonders beliebt ist hierbei natürlich das Land der feinen Küche selbst – Frankreich, doch auch die arabischen Ölstaaten wie etwa Dubai oder Abu Dabi werden für Spitzenköche immer reizvoller. Und wenn ein Jungkoch unter einem berühmten Spitzenkoch gearbeitet hat, dann lässt dies seine Bewerbung gleich doppelt interessant aussehen.